
Tempel der Seele
Integrative Online-Psychotherapie
Verstehen. Strukturieren. Verändern.
Ein klar aufgebautes 15-Wochen-Programm zur systematischen Bearbeitung innerer Muster und Verhaltensdynamiken – entwickelt auf Basis evidenzbasierter Verfahren der kognitiven Verhaltenstherapie und Schematherapie.
Überblick
Dieses Online-Programm ist als klar strukturierte, aufeinander aufbauende 15-Wochen-Intervention konzipiert. Es verbindet zentrale Elemente der kognitiven Verhaltenstherapie und der Schematherapie in einem systematischen Lern- und Veränderungsprozess.
Sie arbeiten eigenständig, aber entlang einer klar definierten Struktur. Jede Woche baut inhaltlich auf der vorherigen auf. Ziel ist es, belastende Denk- und Verhaltensmuster nicht nur zu verstehen, sondern schrittweise zu verändern.
Das Programm umfasst:
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15 thematisch strukturierte Module
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Videobasierte Vermittlung zentraler Inhalte
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Konkrete Reflexions- und Umsetzungsaufgaben
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Systematische Arbeit an Glaubenssätzen, Modi und Verhaltensmustern
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Einen klaren therapeutischen roten Faden
Der Fokus liegt auf nachhaltiger Veränderung durch strukturierte Selbstarbeit – nicht auf kurzfristigen Impulsen oder motivationalen Techniken.
Für wen ist dieses Programm geeignet?
Dieses Programm richtet sich an Menschen, die wiederkehrende innere Muster nicht nur verstehen, sondern systematisch verändern möchten.
Es kann besonders geeignet sein, wenn Sie:
• unter anhaltender Selbstkritik oder innerer Abwertung leiden
• sich immer wieder in ähnlichen Beziehungsmustern wiederfinden
• zu Grübeln oder übermäßiger Selbstreflexion neigen
• emotionale Überreaktionen oder Rückzugstendenzen erleben
• Konflikten ausweichen oder sich stark anpassen
• zwischen Selbstüberforderung und innerer Erschöpfung schwanken
• das Gefühl haben, „immer wieder im selben Muster“ zu landen
Voraussetzung ist die Bereitschaft, sich eigenverantwortlich und strukturiert mit den eigenen Denk- und Verhaltensmustern auseinanderzusetzen.
Welche inneren Muster werden bearbeitet?
Das Programm konzentriert sich auf wiederkehrende Denk-, Gefühls- und Verhaltensmuster, die sich häufig über Jahre entwickelt haben und im Alltag immer wieder ähnliche Dynamiken auslösen.
Im Mittelpunkt stehen unter anderem:
• Belastende Grundannahmen und Glaubenssätze
(z. B. „Ich bin nicht gut genug“, „Ich darf keine Fehler machen“, „Ich werde abgelehnt“)
• Maladaptive Schemata
tief verankerte emotionale Muster, die in Beziehungen und Leistungssituationen aktiviert werden
• Erlebens- und Bewältigungsmodi
z. B. verletzliche, überkompensierende oder vermeidende Zustände
• Vermeidungsstrategien
Rückzug, Aufschieben, emotionale Abschottung oder Konfliktvermeidung
• Unterwerfungs- und Anpassungsmuster
übermäßige Orientierung an Erwartungen anderer
• Überkompensationsstrategien
Perfektionismus, Kontrolle oder übersteigerte Leistungsorientierung
Ziel ist es, diese Muster systematisch zu erkennen, ihre Entstehung zu verstehen und schrittweise durch funktionalere Denk- und Verhaltensweisen zu ersetzen.
Aufbau und inhaltliche Struktur
Das Programm ist in 15 aufeinander aufbauende Videomodule gegliedert. Jedes Modul verfolgt ein klar definiertes therapeutisches Ziel und baut systematisch auf dem vorherigen auf.
Woche 1–5
Grundglaubenssätze und Erlebensmodi
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Identifikation zentraler Grundüberzeugungen
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Einführung in das Modell der Erlebens- und Bewältigungsmodi
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Differenzierung zwischen vulnerablen, vermeidenden und überkompensierenden Anteilen
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Entwicklung eines strukturierten Musterverständnisses
Ziel: Ein klares inneres Arbeitsmodell der eigenen Denk- und Reaktionsmuster.
Woche 6
Dysfunktionale Strategien: Vermeidung
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Analyse von Rückzugs- und Vermeidungsverhalten
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Funktion von Vermeidung im emotionalen Kontext
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Erste Schritte zur bewussten Konfrontation
Woche 7
Dysfunktionale Strategien: Unterwerfung
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Erkennen von Anpassungs- und Unterwerfungsdynamiken
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Zusammenhang zwischen Grundglaubenssätzen und Selbstzurücknahme
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Entwicklung erster alternativer Handlungsmöglichkeiten
Woche 8
Dysfunktionale Strategien: Überkompensation
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Identifikation übersteigerter Leistungs- oder Kontrollmuster
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Verständnis kompensatorischer Strategien
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Reflexion ihrer kurzfristigen Funktion und langfristigen Kosten
Woche 9–11
Strategien verändern
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Systematische Verhaltensanalyse
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Schrittweise Modifikation dysfunktionaler Bewältigungsstrategien
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Entwicklung neuer Handlungsoptionen im Alltag
Woche 12
Alternative Denkweisen fördern – Kognitive Umstrukturierung
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Überprüfung automatischer Gedanken
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Hinterfragen verzerrter Bewertungsmuster
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Aufbau differenzierter, funktionaler Perspektiven
Woche 13
Neue Grundglaubenssätze entwickeln
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Transformation zentraler Grundüberzeugungen
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Verankerung neuer kognitiver und emotionaler Referenzpunkte
Woche 14
Bedeutung unterstützender Rahmenbedingungen im therapeutischen Prozess
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Einordnung biologischer und psychologischer Einflussfaktoren
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Verständnis integrativer Behandlungsmodelle
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Reflexion der Rolle zusätzlicher therapeutischer Unterstützung
(Hier habe ich „Substanzunterstützung“ bewusst neutraler formuliert – das können wir je nach Strategie noch justieren.)
Woche 15
Akute Emotionsregulation – Imaginative Techniken
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Einführung in imaginative Verfahren
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Techniken zur kurzfristigen Beruhigung emotionaler Zustände
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Integration in den Alltag
Über den Autor des Programms
Dr. med. Zoltan Asztalos
Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie
Therapeut für Kognitive Verhaltenstherapie (KVT)
Dr. med. Zoltán Asztalos ist Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie mit langjähriger klinischer Erfahrung in der Behandlung komplexer psychischer Erkrankungen. Sein therapeutischer Schwerpunkt liegt auf evidenzbasierter Psychotherapie – insbesondere der kognitiven Verhaltenstherapie (KVT) – sowie auf integrativen, ärztlich begleiteten Behandlungsansätzen.
Geboren 1983 in Kemecse (Ungarn), absolvierte er sein Medizinstudium an der Universität Debrecen. Dort schloss er auch seine Facharztausbildung für Psychiatrie und Psychotherapie ab und legte 2013 erfolgreich die Facharztprüfung vor der Nationalen Prüfungskommission in Budapest ab. Parallel dazu vertiefte er seine psychotherapeutische Ausbildung im Bereich der kognitiven Verhaltenstherapie und erlangte 2014 die Zertifizierung durch die European Association for Behavioural and Cognitive Therapies (EABCT).
Seine berufliche Laufbahn führte ihn über mehrere psychiatrische Einrichtungen in Ungarn und Deutschland. Am Universitätsklinikum Debrecen sammelte er umfassende klinische Erfahrung in der Allgemeinpsychiatrie, Suchtmedizin, Psychosomatik, Gerontopsychiatrie sowie in der Notfallpsychiatrie und Neurologie.
Ab 2014 war Dr. Asztalos an der Psychiatrischen Klinik Mainkofen in Deutschland tätig – zunächst als Facharzt, später als Oberarzt. Dort übernahm er leitende Verantwortung auf Privat- und Spezialstationen mit Schwerpunkt auf der Behandlung affektiver Erkrankungen, insbesondere komplexer und therapieintensiver Verlaufsformen. In diesem Zusammenhang war er auch an der Implementierung strukturierter somatischer Therapieverfahren beteiligt, darunter Elektrokonvulsionstherapie (EKT), transkranielle Magnetstimulation (TMS) sowie ärztlich begleitete pharmakologische Behandlungsmodelle.
Von 2022 bis 2024 war Dr. Asztalos als Leitender Arzt an der Fachklinik Haselbach der Caritas Regensburg tätig. Im Jahr 2022 gründete er die Praxisstruktur „Tempel der Seele“, mit dem Ziel, psychiatrische Diagnostik und psychotherapeutische Behandlung in einem strukturierten und wissenschaftlich fundierten Rahmen zu vereinen.
Seit 2024 entwickelt und betreut er zusätzlich strukturierte Online-Therapieprogramme, um evidenzbasierte psychotherapeutische Unterstützung auch ortsunabhängig zugänglich zu machen.
Heute verbindet Dr. Asztalos seine klassische psychiatrisch-psychotherapeutische Expertise mit modernen, neurobiologisch fundierten Behandlungsansätzen. Sein therapeutisches Selbstverständnis ist geprägt von wissenschaftlicher Präzision, ethischer Verantwortung und einer tiefen Wertschätzung für die individuelle Lebensgeschichte jedes Menschen.
Ziel seiner Arbeit ist es, differenzierte Diagnostik mit strukturierten, evidenzbasierten Behandlungsstrategien zu verbinden und nachhaltige Stabilisierung zu ermöglichen – insbesondere bei komplexen oder langjährigen Krankheitsverläufen.

Teilnahme und Investition
Die Teilnahme am 15-wöchigen Online-Programm erfolgt über einen geschlossenen, strukturierten Zugang zu allen Modulen.
Nach der Freischaltung erhalten Sie Zugriff auf sämtliche Videoinhalte in der vorgesehenen Reihenfolge.
Investition
Einmalzahlung: 890 €
Alternativ stehen folgende Zahlungsoptionen zur Verfügung:
3 Raten à 320 €
oder
15 wöchentliche Zahlungen
Der Zugang zum Programm bleibt für einen definierten Zeitraum aktiv und ermöglicht eine flexible Bearbeitung im eigenen Tempo innerhalb des vorgesehenen Rahmens.
So funktioniert das Programm
Das Online-Programm ist als selbstgeführte, strukturierte Intervention konzipiert.
Die Inhalte werden in Form von aufeinander aufbauenden Videomodulen bereitgestellt. Jede Woche vermittelt klar definierte theoretische Grundlagen und praktische Arbeitsimpulse.
Die Bearbeitung erfolgt eigenständig und im vorgesehenen zeitlichen Rahmen. Das Programm ist so aufgebaut, dass es Schritt für Schritt durchlaufen wird.
Es findet keine individuelle therapeutische Begleitung, kein persönliches Feedback und keine Live-Sitzung statt.
Voraussetzung für eine erfolgreiche Teilnahme ist die Bereitschaft zur eigenverantwortlichen, kontinuierlichen Auseinandersetzung mit den eigenen Denk- und Verhaltensmustern.
Das Programm richtet sich an Personen, die strukturiert und selbstständig arbeiten möchten.